Z 54 Gerstetten
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Ein Besuch in Dubai beim größten Taubenzüchter

Dass die in Gerstetten gezüchteten dänischen Tümmler unangefochten die besten in Deutschland sind, stellen die Gerstetter Taubenzüchter jedes Jahr aus Neue unter Beweis.

Diese Erfolge sind auch im Orient bekannt, so dass schon über viele Jahre immer wieder zahlreiche Tauben der Gerstetter Züchter über den großen Teich nach Dubai und Jordanien gelangen.

Diese Züchterfreundschaften sind über viele Jahre gewachsen und viele Einladungen von Mhammed dem größten Taubenzüchter in Dubai wurden verstreichen lassen.

Doch nicht 2019. Endlich war der Zeitpunkt gekommen und man wollte sich nicht mehr herausreden, nein dieses Jahr hieß es ab nach Dubai. Am 2.5. startete unser Vorsitzender Reiner, mit seiner Frau Susanne und Sohn Michael nach Dubai.

Groß waren die Erwartungen wie das alles von statten gehen würde. Die Kontakte waren geknüpft und am 4.5. wurden wir vom Fahrer am Hotel abgeholt und auf die Farm von Mhammed gebracht. Um sich die Größe der Farm etwa vorstellen zu können denke man an Gussenstadt mitten in der Wüste eine Oase mit eigenem Brunnen, Palmen und reichlich grün. Schon beim Einfahren wurden wir von 500 Pfauen begrüßt, die Freilauf und teils in riesigen Volieren untergebracht waren. Dann ging die Fahrt weiter an arabischen Vollblütern vorbei bis man endlich die einem unendlich erscheinenden Taubenvolieren erreichte. Mein Puls ging deutlich in die Höhe als wir von Mhammed begrüßt wurden. Der Weg führte zuerst ins klimatisierte Papageienhaus, wo sich Exemplare tummelten, die man sonst nur in Walsrode im Vogelpark zu Gesicht bekommt.

Ca. 100 m lang und tausende Papageien waren dort beidseitig untergebracht. Dann endlich ging es ab zu den nicht endeten Taubenvolieren, wo sich ca. 4000 Zuchtpaare zu Hause fühlten und für Nachwuchs sorgten.  Natürlich waren bei genauer Betrachtung auch bekannte Gesichter darunter die den Weg über den großen Teich von der Zuchtanlage angetreten hatten. Nach über 3 Stunden Begutachtung wurden wir mit Tee und Gebäck bewirtet. In der Nachbarschaft die kleinsten Rinder der Welt und verschieden Schafsorten. Aber auch eine riesige Menge an Kampfhühner aus aller Welt war dort beheimatet. Die Zeit wurde vergessen, so dass die Dunkelheit uns zum Rückweg ermahnte.

Dieses war ein einmaliges Erlebnis und der Abschied von Mhammed fiel schwer. Doch ein Trost bleibt, es wurde ein Wiedersehen im September bei uns in der Zuchtanlage vereinbart.

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